Ernährung

5 Gründe, warum Fisch gesund ist

5 Gründe, warum Fisch gesund ist
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Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht bietet Fisch viele Vorzüge. Er versorgt den Körper mit wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Durch die Nahrungsaufnahme aus pflanzlichen Quellen wie Walnüssen oder Leinsamen wird der Bedarf des Körpers an Fettsäuren nicht in einem ausreichenden Maß abgedeckt. Wesentliche Fettsäuren im Fisch sind DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure), zwei langkettige Omega-3-Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht eigenständig herstellen kann.

5 Argumente, Fisch auf den Speiseplan zu setzen:

1. Fisch verbessert die Stimmung

Das Gehirn ist auf eine ausreichende Versorgung von Omega-3-Fettsäuren angewiesen. Fette wurden und werden immer wieder gerne verteufelt und als Ursache für ein höheres Körpergewicht an den Pranger gestellt. Fett ist allerdings nicht gleich Fett. Transfettsäuren sind gehärtete Fette, die sich als Zusatz in vielen Fertigprodukten finden und die gesundheitlich betrachtet, negative Wirkungen auf den Körper haben.

Es ist nicht sinnvoll, Fette von der Liste der Nahrungsmittel zu streichen. Wichtig ist es, die richtigen Fette aufzunehmen. Von der Lebensmittelindustrie verarbeitete Fette scheiden damit aus. Studien haben ergeben, dass fettreduzierte Diäten bei den Teilnehmern zu starken Stimmungsschwankungen bis hin zu einer depressiven Verstimmung führen. Fett wie Kokosöl, Leinöl und ebenso das Fett der Fische gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Ohne Fett scheint dem Gehirn Energie zu fehlen.

2. Schutz vor Arthrose

Entgegen der Annahme Arthrose beträfe lediglich ältere Personen, können bereits jüngere Menschen von den sehr schmerzhaften Veränderung des Knorpels der Gelenke betroffen sein.

Um dieser Erkrankung vorzubeugen, ist eine gesunde Ernährung erforderlich. Obst, Salate, Gemüse, Naturreis und Magermilchprodukte helfen dem Körper im Gleichgewicht zu bleiben. Die Aufnahme von Fisch trägt zur präventiven Maßnahme, keine Arthrose zu entwickeln, bei. Arthrose-Patienten berichten über Verbesserungen ihres Zustandes, nachdem sie Fisch mit hohen Anteilen am Omega-3 regelmäßig in ihren Speiseplan integriert hatten. Karpfen, Forelle, Lachs, Makrele oder Hering? Das Angebot ist vielfältig.

3. Herzerkrankungen vorbeugen

Die häufigste Todesursache im Jahr 2015 war laut den Angaben des statistischen Bundesamtes eine chronische ischämische Herzkrankheit. 69.890 Menschen sind an daran gestorben. Das entspricht einem Anteil von 8 % der durch Erkrankung ausgelösten Todesfälle.

Zweimaliger Verzehr von fettem Fisch pro Woche liefert um die 2 Gramm an Omega-3-Fettsäuren. Bereits mit dieser Menge sinkt laut einer Studie der Harvard School of Public Health die Wahrscheinlichkeit für einen Herztod um 36 %. Das Risiko an einer anderen Erkrankung zu sterben, sinkt um immerhin 17 %.

Nicht jeder Fisch schmeckt nach Fisch. Auch wenn die stark fetthaltigen Fische einen größeren gesundheitlichen Nutzen bringen, ist es immer noch vorteilhafter, eher geschmacksneutrale Fische wie Barsch, Dorade oder Pangasius zu verzehren, als auf Fisch völlig zu verzichten. Auch Räucherfisch ist eine Alternative.

4. Unterstützung geistiger Fähigkeiten

Mit bereits 25 Jahren an Lebensdauer ist aus kognitiver Sicht der Zenit der Leistungsfähigkeit erreicht. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass die Gabe von aus Fischöl gewonnenem Omega-3 das Kurzzeitgedächntnis der Probanden deutlich gesteigert. Bereits nach einem halben Jahr regelmäßiger Einnahme besserten sich Ergebnisse im Vergleich zu Anfangsdaten auffällig.

Der Mangel an Omega-3 führt den Wissenschaftlern zufolge zu einem Abbau gespeicherter Neurotransmittel. Insbesondere Dopamin scheint davon betroffen, ein Botenstoff, der bei Parkinson substituiert werden muss. Im Gehirn von Parkinson-Patienten besteht ein Mangel an Dopamin. Die Aufnahme von Fisch scheint diesem Mangel entgegenzuwirken.

5. Hautschutz durch Fettsäuren

Auch die Haut profitiert von der beim Verzehr von Fisch enthaltenen Aufnahme von EPA (Eicosapentaensäure). Zellen werden vor freien Radikalen geschützt. Freie Radikale sind nicht generell schädlich. Nach Paracelsus macht die Menge das Gift.

Der Verzehr von Fisch trägt dazu bei, überschüssige freie Radikale zu fangen, bevor sie im Körper zahlreiche Erkrankungen auslösen.

Fisch essen – gesund leben.

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