Motivation

5 Gründe im Ausland zu studieren

5 Gründe im Ausland zu studieren
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Für die meisten von uns fängt das Leben erst nach der Schule richtig an – endlose Freiheit, keine Pflichten, spontan hier und da verreisen – und dann?

Noch nie gab es so viele Studenten wie heute, Berufsausbildung statt Hochschulstudium scheint auch für Abiturienten langsam aus der Mode zu kommen. Viel größer ist der Reiz des Studentenlebens, sich von Pizza und Fertiggerichten zu ernähren, ausschlafen wann man will und nach den Prüfungen (oder in einigen Fällen auch davor) von einer Party zur anderen zu ziehen.

Ist der passende Studiengang gewählt, stellt sich nur noch die Frage, an welcher Hochschule man sich einschreibt. Lieber zuhause bleiben, Geld sparen und für Partys ausgeben? „Alleine wohnen ist doch eh zu teuer!“.

Auch wenn Hotel Mama mit jede Menge „Haushaltsleistungen“ und Sparplänen lockt, gibt es trotzdem einige gute Gründe, (weit) weg von Zuhause in einer fremden Stadt die Bücher zu wälzen – hier sind fünf davon:

1. Andere Länder, andere Sitten

Studieren im Ausland bietet die einmalige Möglichkeit, eine neue Kultur, eventuell sogar eine neue Sprache, als „Einheimischer“ kennen zulernen. Man ist eben, wenn man in Spanien Student ist, nicht mehr der Tourist, dem am Strand billige Sonnenbrillen Replicas verkauft werden. Wenn auch nicht sofort, man gehört irgendwann dazu.

Jeder Tag beim Studium im Ausland bietet die Möglichkeit, neue Bekanntschaften zu machen, ein anderes Restaurant auszuprobieren, oder dieses und jenes neue Hobby auszuprobieren, was man in der Heimat nicht hätte können (Scuba-Tauchen wird wohl eher schwierig im Ruhrpott..)

2. Neue Liebe

Egal ob du dich in einen Menschen verliebst, oder einfach nur in die Stadt in der du studierst, lass dich von dem schönen Gefühl treiben. Hier kannst du dich austoben, deine Freiheit genießen: kein „bring dein kleinen Bruder zum Fußball“, keine Vorschriften, kaum Pflichten.

Gerade wenn man aus eher kleineren, ländlichen Regionen kommt, wo jeder jeden kennt, kann diese Mischung aus Anonymität und Geborgenheit ein sehr schönes Gefühl sein, das einen Umhüllt. Vielleicht verstehst du dich auch mit diesen „neuen“ Menschen viel besser, weil ihr mehr gemeinsame Interessen habt.

3. Selbstbestimmung

Alleine Leben ist geil! – wird dir jeder sagen, der diese Erfahrung schon einmal gemacht hat. Klar, es gibt am Anfang viel zu lernen und es gibt Zeiten, wo es anstrengend ist, jeden Tag zu kochen, putzen, die Wäsche zu waschen und einkaufen zu müssen.

Das erste Mal wirklich genießen wirst du es, wenn dich keiner morgens fragt, wie lange du gestern unterwegs warst und mit wem. Wenn du deinen Kater so lange ausschläfst, wie du möchtest. Oder einfach nur mal den ganzen Tag im Bett liegen und Netflix schauen, alles deine Entscheidung.

Mich persönlich erinnert es manchmal an das Spiel „Die Sims“, in dem man mit seinen Charakteren um 3 Uhr nachts eine Party schmeißen konnte, oder um 5 Uhr morgens ein Bild malen – Aufsicht? Fehlanzeige!

4. Ich hab euch was zu erzählen!

Hast du es nicht auch satt, das deine Eltern dich jeden Tag fragen, was du so machst und wie du Schule so war? Nach 18+ Jahren Zusammenleben, was die meisten Paare nicht mal aushalten, hat man sich irgendwann einfach nicht mehr so viel zu sagen.

Zeit, da mal frischen Wind rein zu bringen! Wenn du in den Semesterferien nach Hause kommst, hast du ja soviel zu erzählen! Und die ganzen Fotos und Videos die du gemacht hast, die neuen Leute, das Studium, das Leben alleine…

Bis du fertig mit Erzählen bist, sitzt du auch schon wieder im Flieger in die „neue Heimat“

5. Lernen fürs Leben

Vergiss alles was du an der Uni lernst. Viel wichtiger ist, was du im Leben lernst, und in deinem neuen Leben lernst du jede Menge. Die ungewohnte Umgebung, das zurecht finden, Bekanntschaften machen, schärft alles dein Selbstbewusstsein.

Du lernst, wie man sich selbst zurecht findet, verbesserst eventuell deine Sprachkenntnisse, fällst bei Prüfungen auf die Schnauze, stehst wieder auf und schreibst in der Nachholklausur eine glatte Eins.

Dein Repertoire als Koch erweitert sich um die lokale (Studenten-)Küchen, Pasta und Pizza gelingen dir immer besser, Kaffee kannst du blind im Halbschlaf kochen.

Fazit: Ins Ausland gehen, tolle Erfahrungen machen, Freunde fürs Leben finden. Auch wenn die Anforderungen zu erst erschreckend klingen, für die Belohnungen lohnt es sich alle Mal!

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